Mit dem Omega haben wir mit dem Wohnwagen begonnen....
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... und dann zogen wir ihn mit dem Zafira
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Unser alter "Wilk Stern de Luxe", Baujahr 1984, zuerst mit dem Opel Omega 2,0 16V, Baujahr 1995 und
dann mit dem Opel Zafira 2.2 DTI, Baujahr 2004.
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Nachdem uns unser alter "Bus", wie wir ihn immer nannten, der selbstausgebaute VW LT dann letztlich doch zu eng wurde,
haben wir uns entschlossen, auf einen Wohnwagen umzusteigen, das passende Auto war da und der Geldbeutel für ein Wohnmobil,
welches unseren Ansprüchen genüge getan hätte, war schlichtweg zu teuer. Und zu diesem Zeitpunkt einen entsprechend großen
Transporter wieder selbst auszubauen, dazu fehlte es einfach an der nötigen Zeit.
Der sehr gut erhaltenen Wilk war im Nachhinein ein richtiges Schnäppchen, wir haben wir uns damals im Frühjahr 2001
für gerade einmal 3.000,- DM; zugelegt und im Juni 2006 für 1.500,-€ wieder verkauft. Da geht man vorbei und sagt "Danke" !
Zunächst wurde innen erstmal gründlich renoviert, außen war außer einem neuen
Unterbodenschutz nichts zu machen. Nach dem Ausbau von drei Campingbussen in den vergangenen 15 Jahren
war dies kein größeres Problem !
Das Wichtigste war der Einbau eines herausnehmbaren Hochbetts über der Rundsitzgruppe im Bug
für unseren Jan.
Außerdem hatten sämtliche Holzfronten einen neuen Anstrich nötig, ein neuer, dem heutigen
Geschmack angepaßter PVC-Belag kam auf den Boden und an der Elektrik gab es einige Kleinigkeiten zu
erweitern.
Als größte Herausforderung stellten sich die Polster dar. Der Bezug war zwar noch zu gebrauchen,
aber beim Gedanken daran, was diese in den vergangenen Jahren alles "über sich ergehen lassen
mußten", war uns nicht ganz wohl. Außerdem tat das Muster ein wenig im Auge weh .... !
Also los und einige Meter Stoff gekauft, natürlich auch gleich für die Vorhänge, wenn schon,
denn schon !
Die alte Nähmaschine herausgeholt und ich, Oliver, legte los, Monica schüttelte anfangs nur den Kopf.
Aber es klappte super und das Ergebnis konnte sich sehen lassen.
Es stand noch die Anschaffung eines passenden Vorzeltes an und dann ging es los.
Wir hatten den guten Wilk mehrere tausend Kilometer am Haken und waren froh, den Umstieg auf den Wohnwagen gemacht zu haben.
Gerade mit kleineren Kindern verbringt man doch längere Zeit auf einem und demselben Campingplatz und da spricht eben alles für einen Wohnwagen !!
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Das war unser Campingbus, den wir schweren Herzens im Sommer 2001 verkauft haben.
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Im Jahr 1992 begannen mein Vater und ich den VW LT 35 auszubauen.
Der LT war in seinem früheren Leben ein Vorort-Einsatz-Fahrzeug der Kriminalpolizei, war damals
ca. 15 Jahre alt, hatte aber erst 60.000 Km auf dem Buckel. Außer einigen durchgerosteten Stellen
an den Längsträgern des Rahmens und an den Seitenschürzen war er in sehr gutem Zustand.
Alles wurde geschweißt, gespachtelt und neu lackiert und dann gings an den Innenausbau.
Wir bauten eine Rundsitzgruppe hinten, in Fahrtrichtung rechts den Küchenblock und links einen
Kleiderschrank und eine kleine Naßzelle ein. Das Highlight war das Kinderbett über der Sitzgruppe,
welches, wenn es zugeklappt wurde, von außen wie ein Schrank aussah.
Da mein Vater und ich beide Technikfreaks sind, mußte natürlich alles vom Feinsten sein.
Über der Frontscheibe bauten wir ein "Controlboard" der Sonderklasse ein. Dort gab es Displays für
Innen- und Außenthermometer, die Taster für die automatischen Fensterheber (!!) und
zusätzliche Taster für die Zentralverriegelung (!!). Auf der rechten Seite befand sich ein
Panel mit Leuchtdioden für Kontakte an sämtlichen Fenstern, Türen und vom Kühlschrank (!!).
Man soll ja bei Fahrtbeginn sehen können, ob alles geschlossen ist !! Desweiteren waren dort die
Lautsprecher des Radio eingebaut. Ich frage mich heute noch, wie ich alle Kabel durch die Holmen rechts und
lnks der Frontscheibe reingebracht habe ....
Das Wassersystem war zweigleisig ausgelegt: Für das Bad gab es einen 70-Liter-Frischwassertank und einen
50-Liter-Abwassertank unterflur, für die Küche zwei tragbare 20-Liter-Kanister Frischwasser und einen
20-Liter-Abwasserkanister hinten unter der
Rundsitzgruppe. Das hatte den entscheidenden Vorteil, mit den Kanistern
die Ver- und Entsorgung der festen Tanks vorzunehmen.
Hinten drin stand auch ein 120AH-Akku für die Stromversorgung.
Natürlich hatten wir auch eine Satelliten-Anlage dabei und zu guter Letzt bauten wir eine Dachreling
mit dazugehöriger Leiter drauf bzw. dran.
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Zuvor besaßen wir einen VW Bus (Bulli) mit 50 PS-Boxermotor, ebenfalls selbst ausgebaut. Ursprünglich
wollte ich, Oliver, 1986 mit dem Zelt nach Spanien. Dieser Entschluß fiel irgendwann im Winter.
Nach reiflicher Überlegung beschlossen wir, die Idee mit dem Zelt fallen zu lassen und uns doch
lieber mit festem Dach über dem Kopf und festem Boden unter den Füssen auf den Weg zu machen.
Da ich mit meinen Eltern bereits Jahre zuvor in gemieteten Wohnmobilen unterwegs war, waren diese sofort
dabei. Das Fahrzeug sollte gemeinsam benutzt werden.
Wir machten uns auf die Suche nach einem geeigneten Bus. Bei einem Gebrauchtwagenhändler stießen
wir auf einen alten Postbus mit festem Hochdach. Der war´s !
Bei REIMO wurde ein Ausbausatz gekauft und eingebaut und auch sonst waren die in einem Fahrzeug dieser
Größe möglichen Dinge eingebaut.
Noch heute denke ich oft mit Wehmut an dieses Auto zurück. Da hat man alles mögliche noch selbst
schrauben können und wußte, daß es hinterher funktioniert.
Irgendwann im Herbst auf einer Tour an der Nordsee hatte ich damit einen Motorbrand, eine Benzinleitung war
offenbar runtergerutscht. Der ADAC schleppte uns nach Hause und da stand das Ding im Hof. Was nun ? Alles
was aus Kunststoff war, war unbrauchbar
Ich suchte auf dem Schrottplatz nach einem ähnlichen Modell, baute die ganzen Teile aus und bei unserem
Bus wieder ein, ohne Werkstatt usw. Und, was soll ich sagen, der lief hinterher genauso (oder gar besser ??)
als vorher.
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Irgendwann baue ich wieder einen Transporter aus, da bin ich mir ziemlich sicher !! Aber ob es wieder ein
so gutes Fahrzeug wie der VW Bus oder der LT sein wird, bezweifle ich. So gute Autos gibt es heute einfach
nicht mehr .....
Bis dahin bleiben wir dem Camping mit Wohnwagen treu, denn wir haben unseren neuen Eifelland mittlerweile schätzen gelernt und die Entscheidung
von 2001 noch nie bereut !!
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